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Wind verweht meine Wut

  • 24. Jan. 2025
  • 1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 8. Feb.

Pusteblumensamen.

Waren sie mal gelb wie 1,989 x 10 ^30 Kg Gas,

von den Tagen,

an denen ich mich in deinen Feldern zur Ruhe legte.


Gepresst zwischen Blaupausen in meiner Mappe,

ein Haar, was auf dem Papier klebte.


Sind sie mal weiß wie geblichene Pappe,

tief eingearbeitet in meinen Pullunder,

als ich rollte von Äckern herunter

und den Sturm vergaß.


Deine kraftvolle Glut,

verfängt sich im Kragen.

Meine feurige Wut,

unter Wildblumen begraben.


Erlebe einen unverhofften Frühling und jetzt blühen die Pflanzen all jener Fürsorge.


Erde klebt am Schuh,

die Haut gebleicht vom Sonnenlicht.

Kam in ockerner Wiege zur Ruh'

eine Kirchturmuhr hält, was sie verspricht.


Wird langsam zu heiß für Wolle in dieser Dichte,

träume von einer Zeit des Biedermeier'.

Im Feld die Schmerzen zu vergessen, wird bald eine Geschichte,

die ich an besseren Tagen erleier.


Bald schon werde ich meinen Pullunder überziehen

und die Früchte der Samen ernten, die Du auf mir hinterließt.

Ruhend habe ich der Vergangenheit verziehen,

dass all meine Euphorie auf deine Wärme schließt.


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