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Veröffentlichungen

  • 24. Apr. 2025

Aktualisiert: 8. Feb.

Ich möchte gern Frieden finden,

will ihn als wunderschönen Blumenstrauß.

Zu viele Wunden bluten die Pflaster ab.

Will als Erwachsener handeln,

einer von uns muss es ja sein.

Aber ich stecke noch im "Damals" fest,

als Deine Worte mein Wesen zerrissen.

Ob aus Absicht oder nicht,

aber Du hast mich getötet,

Du hast es getan.


Ohne Leiche kein Verbrechen.

Konnte mich in einen Zustand der Existenz flüchten.

Aber Du tatest es

immer, und immer wieder.

Und ja, ich lebe noch,

aber zu welchem Preis?


Jahrelang Antagonist in den schlimmsten Träumen

und ich habe das Monster gefüttert.

Bin jetzt alt genug, das Schaf unter dem Kostüm zu sehen.

Und all Deine Pläne wirken wie verzweifelte Versuche

einer Löwin, die sich mit Spatzen anlegt.


Du hast einen neuen Narren gefunden,

und benutzt alle, die Dich lieben.

Ich möchte gern Mitleid haben,

vielleicht an einem anderen Tag,

vielleicht mit weniger Schmerzen.

Und eventuell,

wenn der letzte Grind verheilt ist,

kann ich Dich als jemand anderen, als Deine Taten sehen.

Und nein, dann ist nicht alles O.K.

und das war es auch damals nicht.


Du kannst Dein Handeln nicht bereuen,

also hinterfrage ich es ein Leben lang.

Wolltest mich zerstören;

stehe noch immer.

Ist das nicht Zeugnis meiner Stärke?

Ein Stehaufmännchen im Sturm Deines Selbsthasses.


Ich will gern Frieden schließen.

Vielleicht, sobald ich nicht mehr auf dem Schlachtfeld stehe.


Nie werde ich verzeihen, aber

vielleicht morgen,

vielleicht am Tag danach

werde ich Dich vergessen.

Und mit jedem Jahr wächst mehr Liebe in Mir,

entfernt mich weiter

und weiter von der Person, die Du aus mir machen wolltest.


Wir wählen, was wir nicht verändern,

also entwickle ich mich

näher und näher an den Menschen, der ich sein möchte.

Distanziere mich von früheren Entwürfen.


Der Müll bringt sich selbst raus.

Und Du tust es immer und immer wieder.

Wer durch den Hass auf andere lebt,

wird nie Liebe in sich finden.

Ich weiß das jetzt

und vielleicht,

wirst auch Du das erkennen.

Wenn Du Frieden wählst

und die Bestie verhungern lässt.

Und vielleicht winke ich Dir dann von der anderen Seite zu.

Vielleicht erst nächstes Jahr, aber ich werde da sein.

Mit Abstand zwar,

denn vertrauen werde ich Dir nie mehr,

aber nah genug, um Dich anzulächeln.

Vielleicht nie, aber auch Du könntest da sein.


  • 17. Apr. 2025

Aktualisiert: 8. Feb.

Sitze im Bett,

feiere mich selbst.

Der Spiegel trägt ein glänzend Hütchen.

Hab mich hübsch gemacht, aber niemals schön genug, um geliebt zu werden,

kann den Clown in meinem Gesicht nicht übersehen.


Ich schaue fern,

lese

und schreibe weiter an Dingen, die niemand interessieren.

Noch nie waren meine Gedichte eine Metapher für mich,

waren immer genau,

aber keine Worte können beschreiben,

was dieser Mittwoch mit mir macht,

noch nie war alles so klar.


Wenn Aufräumen das Wichtigste ist,

dann weiß man ja, wie mein Geburtstag verläuft.

Es ist mein 20. Jahr auf diesem Elend und ich verbringe ihn allein,

es ist mein Jubiläum und sie können mir nicht einmal ins Gesicht schauen,

murmeln Glückwünsche an die Decke,

während sie gehen.


Ewig am warten,

es ist erst zehn Uhr.

Wollte verschwinden in die Nacht,

jetzt warte ich darauf, wer mich vergisst.

Als Kind fiel es mir leichter, nicht beachtet zu werden,

dachte nur, ich hätte jetzt Liebe gefunden,

dachte es wäre wohl vorbei.


Habt Ihr gehört, was er gesagt hat?

Nein! Was denn?

„Lern was ordentliches.“

Nein wirklich? Ein Skandal!

Aber natürlich ist es das.

Als ob alles, was ich mache falsch wäre, unrichtig wäre.

Unnütz, wie immer,

wie alles, was ich tue.


Die Musik wird wieder verständlicher,

bin fast am Kuchen erstickt,

keiner hat’s gemerkt.

Rechnungen kommen an, aber keine Wünsche.

Mein Geschenk an mich, passt doch zu diesem Leben,

habe mir gewünscht, allein zu feiern,

aber Einsamkeit kam an.


So fühl ich mich wieder,

kann kaum erwarten, weniger zu bekommen, als erwartet,

aber mehr, als ich verdient hätte.

Das vergessen sie nie, zu sagen.


Tränen löschen die Geburtstagskerzen,

der Kuchen ist verbrannt.

Niemand sieht, wie ich an allem würge, was man mir gibt.

Bilde mir ein, gute Zeilen zu schreiben,

aber was bringen sie, wo doch keiner liest und Bücher hier verbrennen.


Werde wohl spazieren gehen,

weg von all dem Mist,

weg von Klinkenfreunden und Trauerfamilien.

Kann kaum erwarten, wieder zu schlafen,

das kommt dem Sterben am nächsten

und ist das einzige Geschenk, welches meiner angemessen wäre,

darin sind sich so viele einig, die mein Blut teilen.


Machen wir uns nichts vor

20 ist ein Viertel meines Lebens.

Habe gelernt, habe überlebt.

Jetzt kommt der nächste Schritt,

hätte nie gedacht, so große Schuhe kaufen zu müssen.

Vielleicht trage ich deswegen noch die Klamotten von damals, die Klamotten von ihr.

Lasst mich alle gehen,

wenn ich Euch so unwichtig bin, dass Ihr mich hier vergesst.


Bin ich zu streng mit ihnen?

Nein, so haben sie es stets mit mir gehalten.

Und warum sollten sie nicht ihre eigene Medizin kosten,

wo ich doch von ihren Heilungen krank wurde.

Sie werden es nicht verstehen,

werden mit Entsetzen über all das hier lästern.

Aber das tun sie sowieso,

vielleicht fangen sie ja an, meinen Worten zu glauben.


Ich beiße ab von dem Kuchen,

der eigentlich ein Muffin ist.

Denn eine ganze Torte nur für mich,

das lohnt sich doch nicht.

Aktualisiert: 8. Feb.

Meine Liebe hat mich getäuscht.

Dachte, sie wäre eine allumfassende Macht,

dass ich Dich beschützen kann.

Aber ich kann nicht.

Und ich hoffe,

Jane,

dass Du mir verzeihen wirst.

Ich habe es versucht,

von ganzem Herzen,

aber ich kann es nicht.


Und ich bete zu einem Gott,

dass er Dich wieder heile macht.

Aber was für ein Wesen soll das sein,

dass er Dich so zerbrechen lässt?


Würde Alles dafür geben,

Dich anzusehen

ohne bewiesen zu bekommen, wie machtlos wir doch alle sind.

Sicherheitsschlösser, Losungsworte, Warnungen

schützen uns nicht vor der Wahrheit,

dass wir alle nur Spielsteine des Zufalls sind.


Hasse es,

erneut über mich schreiben zu müssen.

Bitte sei keine Prüfung eines Wesens auf wahre Güte.

Bitte lass nicht zu, dass Dein Verlust mich stärken oder auf den richtigen Weg führen soll.

Wo soll ich denn hin, wenn ich Dir nicht mehr hinterherrennen kann?


Ich liebe Dich, Dein Wesen.

Und ich weine jetzt, wenn Du dort auf dem Sofa liegst,

aber Tränen retten mich nicht, verwässern zu kurz die Sicht.

Es fällt mir schwer, durch eine zersplitterte Scheibe zu blicken,

aber ich will Dich sehen, Dein Wesen.

Nicht nur die Wunden im Schild der Sicherheit.


Und Vögel müssen fallen,

um Fliegen zu können.

Und ich muss loslassen,

um Dich wachsen zu sehen.


Meine Liebe hat mich getäuscht,

dachte, ich könnte Dich beschützen,

bin meinen Gefühlen schutzlos ausgeliefert.

Ich hoffe, Du kannst mir verzeihen,

dass Du selbst gebrochen noch so viel stärker bist, als ich.

Kann Dich nicht beschützen,

aber lieben werde ich Dich,

für immer.

Das Loge der Eisernen Rose. Hell-beige
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